Sonntag, 22. März 2026

Mental Health: Warum deine Seele kein „Funktionieren“ schuldet


Wir leben in einer Welt, die Optimierung liebt. Wir tracken unsere Schritte, optimieren unsere Ernährung und polieren unsere Lebensläufe. Aber während wir unseren Körpern Höchstleistungen abverlangen, vergessen wir oft das Betriebssystem, auf dem alles läuft: unsere mentale Gesundheit.
Die grüne Schleife ist mehr als nur ein Symbol. Sie ist ein Versprechen – an uns selbst und an unsere Mitmenschen. Ein Versprechen, dass wir aufhören, die seelische Gesundheit als „Privatsache“ oder gar als Zeichen von Schwäche abzutun.

1. Das Stigma durchbrechen
Viel zu oft lautet die Antwort auf die Frage „Wie geht es dir?“ ein schnelles, fast mechanisches „Gut, danke.“ Wir haben gelernt, dass wir funktionieren müssen. Doch mentale Gesundheit bedeutet nicht die Abwesenheit von Problemen. Es bedeutet die Freiheit, darüber zu sprechen, wenn die Last zu schwer wird.
#EndTheStigma ist kein bloßer Hashtag. Es ist die Aufforderung, die Maske fallen zu lassen. Wenn wir anfangen, ehrlich über Erschöpfung, Ängste oder Überforderung zu sprechen, nehmen wir diesen Themen die zerstörerische Kraft des Schweigens.

2. Es ist okay, nicht okay zu sein
Einer der wichtigsten Sätze, die wir uns selbst sagen können, lautet: „It’s okay to not be okay.“ Wir müssen nicht jeden Tag 100 % geben. Es gibt Tage, an denen das Überstehen des Alltags bereits eine Meisterleistung ist.
Sich Hilfe zu suchen – sei es durch Gespräche mit Freunden, professionelle Beratung oder einfach durch eine bewusste Auszeit – ist kein Eingeständnis von Scheitern. Es ist ein Akt der Selbstachtung.

3. Selfcare ist keine Belohnung, sondern Notwendigkeit
Wir behandeln Selbstfürsorge oft wie einen Luxus, den wir uns erst verdienen müssen, wenn alle Aufgaben erledigt sind. Doch mentale Gesundheit braucht Prävention.
Grenzen setzen: Nein zu sagen ist oft ein Ja zu sich selbst.
Stille aushalten: Momente ohne Input von außen (Handy, Nachrichten, Erwartungen) geben der Seele Raum zum Atmen.
Achtsamkeit: Den Moment wahrnehmen, ohne ihn sofort bewerten oder optimieren zu wollen.

Fazit: Du bist wichtig
Vergiss nie: Dein Wert als Mensch bemisst sich nicht an deiner Produktivität. Du bist wichtig, einfach weil du da bist. Wenn du dich heute allein fühlst oder denkst, dass deine Last niemanden interessiert: Das stimmt nicht. Du bist nicht allein.
Lass uns gemeinsam dafür sorgen, dass seelische Gesundheit die Aufmerksamkeit bekommt, die sie verdient. Nicht nur heute, sondern jeden Tag.

(c) MS 2026

Mittwoch, 18. März 2026

Gefangen in der Mental Matrix – Wenn das Raster uns verschluckt



Ein Bild, ein Gedanke und die Suche nach dem eigenen Platz im Licht.

Manchmal ist ein Foto mehr als nur ein Schnappschuss. Es ist ein Spiegel. Ich stand neulich vor diesem Gittermuster aus Licht und Schatten, und plötzlich war er da: Dieser kleine Mann in meinem Kopf. Er steht am Rand einer gewaltigen Matrix, eines feinen Rasters aus hellen Punkten und tiefen Schatten. Und ich sah mich selbst.
Wie oft stehe ich an genau diesem Rand? Die Welt vor mir ist ein logisches, strukturiertes System – eine Matrix aus Entscheidungen, Erwartungen und Regeln. Jeder helle Punkt ist eine Option, ein Weg, ein Lichtblick. Und jeder Schatten dazwischen ist der Zweifel, die Angst, die Leere.
Die Depression, diese leise Begleiterin, liebt es, mir dieses Raster vorzuhalten. Sie sagt: "Guck mal, Micha. Da draußen sind tausend Wege, aber welcher ist deiner? Und was ist, wenn du in einen der Schatten fällst?" Sie macht aus der Matrix ein Gefängnis.
Aber mein Bild erzählt eine andere Geschichte. Der kleine Mann steht nicht in der Matrix. Er steht am Rand. Er hat die Perspektive. Er kann die Felder überblicken. Er ist der Beobachter, nicht das Opfer.
Genau das ist die Chance: Zu lernen, die eigene Mental Matrix zu erkennen. Zu sehen, wo wir uns in starren Rastern verlieren und wo wir bewusst entscheiden können, auf einen hellen Punkt zu treten. Es ist der Moment, in dem wir aufhören, Teil des Systems zu sein, und anfangen, es zu gestalten.

(c) MS 2026

Sonntag, 15. März 2026

Zwischen Ebbe und Flut: Warum meine Depression kein Urteil, sondern ein Wegweiser ist

Es gibt Tage an der Küste, da peitscht der Regen so waagerecht gegen die Scheiben, dass man glaubt, die Welt würde dahinter einfach aufhören zu existieren. In der Psychologie nennt wir man das oft „Depression“. Lange Zeit habe ich versucht, diesen Sturm einfach wegzulächeln oder mich gegen den Wind zu stemmen, bis ich keine Kraft mehr hatte.
Heute weiß ich: Ich muss den Wind nicht ändern. Ich muss lernen, die Segel neu zu setzen.
Die Krankheit als Sprache verstehen
Der erste und vielleicht schwerste Schritt war es, die Depression als das anzunehmen, was sie ist: Eine Krankheit. Aber eben eine, die mir etwas sagen will. Sie anzunehmen bedeutet nicht, vor ihr zu kapitulieren. Es bedeutet, aufzuhören, gegen sich selbst Krieg zu führen. Wenn mein Körper „Stopp“ sagt, dann meint er nicht „Versage“, sondern „Achte auf dich“.
Depression als Gabe? Das klingt für viele erst einmal provokant. Doch für mich liegt die Gabe darin, dass sie mich zwingt, eine Ehrlichkeit mir selbst gegenüber zu entwickeln, die ich vorher nie hatte. Sie ist wie ein Schutzmechanismus, der die Sicherung rauswirft, wenn das System überhitzt.
Das Leben in den Gezeiten
Wir erwarten von uns oft einen ewigen Sommer, eine dauerhafte Flut. Aber das Leben an der Wasserkante lehrt uns etwas anderes: Es darf „Ups & Downs“ geben. Es gibt die Phasen, in denen das Wasser bis zum Deich steht, und es gibt die Ebbe, in der alles grau und leer wirkt.
Lernen, damit zu leben, bedeutet für mich:
 * Akzeptanz der Leere: Wenn das Wasser weg ist, kommen Dinge zum Vorschein, die man sonst nicht sieht. Das Watt ist nicht tot – es ruht sich nur aus.
 * Selbstfürsorge als Kompass: Ich lerne jeden Tag neu, meine Grenzen zu ziehen. Ein „Nein“ zu anderen ist oft ein lebensnotwendiges „Ja“ zu mir selbst.
Die neue Sehschärfe für andere
Die vielleicht größte Verwandlung durch die Depression ist meine Sensibilität geworden. Wer selbst im dunklen Keller saß, erkennt das Flackern im Blick eines anderen viel schneller.
Heute sehe ich die feinen Risse in den Masken meiner Mitmenschen. Ich höre die Zwischentöne in einem „Mir geht’s gut“, die ich früher überhört hätte. Diese Empathie ist ein Geschenk – eine Superkraft, die aus dem Schmerz gewachsen ist. Wir werden zu Leuchtturmwärtern füreinander: Wir können den Sturm des anderen nicht stoppen, aber wir können ihm zeigen, wo das sichere Ufer liegt.

Depression ist keine Endstation. Sie ist ein rauer, steiniger Pfad, der mich zu einem Ort führt, an dem ich endlich ich selbst sein darf – mit all meinen Schatten und meinem Licht.
Ich setze die Segel heute neu. Der Wind ist immer noch da, aber ich bestimme jetzt den Kurs.

(c) MS 2026

Montag, 16. Februar 2026

Einfach nur noch widerlich...


Für viele mag der Anblick ja ein Hochgenuss sein. Für mich ist er einfach nur noch widerlich. Ich kann daran nichts schönes finden. Nur noch Abscheu und Ekel. Seit Anfang des Jahres nur noch diesen weißen Mist. Psychisch hat mich das so weit zurückgeworfen. Null Antrieb, null Motivation. Kaum noch Ideen für Fotos. Jeder Tag ist ein einziger Kampf. Denken von Stunde zu Stunde, nicht mehr von Tag zu Tag oder Woche zu Woche. 
Okay, gesundheitlich bin ich wieder auf dem Damm, So ein bisschen was von meiner To-do-Liste habe ich auch abgearbeitet, aber längst nicht soviel wie ich wollte und vor hatte. So langsam geht mir wieder die Kraft aus und das gefällt mir gar nicht. Für den Kampf dagegen bin ich aber zu kraftlos und lasse im Moment alles nur geschehen. 
Und hier schneit es schon wieder. Könnte nur noch kotzen und vor allem schlafen...

(c) MS 2026

Donnerstag, 29. Januar 2026

Jetzt hat es mich doch erwischt

Musste ja so kommen und fehlte noch in diesem Januar. Erkältung/Grippe! Yippie!
Vorgestern hat es mich so ausgeknockt, dass ich kurz vor 10 abbrechen musste. Da ging gar nichts mehr. Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Kreislauf,...
Hab auf meinen Körper gehört und das war richtig so. Zu Hause dann hingelegt und eigentlich nur für die Toilette aufgestanden. Gestern wurde ich auch folgerichtig krankgeschrieben. Seit dem gehe ich meiner Lieblingsbeschäftigung nach, liegen und schlafen. Heute sind zumindest die Kopfschmerzen etwas weg, dafür kommt jetzt wohl der Rotz dazu. Einfach nur nervig. 
Wie der ganze Januar. Schnee, Auto, krank, wieder Schnee, Kälte. Irgendwie kann der Monat weg.
Jetzt habe ich auch noch Appetit auf irgendwas geiles, weiß aber nicht was. Naja, viel Essen geht im Moment eh nicht.

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Montag, 26. Januar 2026

Und wieder Schnee

Bis gestern war der Schnee schon so schön weg. Und heute? Seit 06:00 Uhr schneit es ununterbrochen. Irgendwann heute vormittag haben wir auch aufgegeben mit Schneeschieben und Streuen. Hatte keinen Sinn. Der neue Schnee hat mich aber nicht ganz so gestresst, wie das letzte Mal. Ich habe mir immer mein Mantra ins Gedächtnis gerufen. Hilft ganz gut. Auch die Rückfahrt ging eigentlich. Ist doch was anderes mit neuen Reifen. Bin zwar etwas müde und kaputt, aber sonst ist es soweit ganz okay. Kann gerne so bleiben. Heute Abend noch bisschen mit KI rumgespielt und ein paar Fotos gemacht. Schön, dass ich es hinbekommen habe. Kleine Schritte...

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Sonntag, 25. Januar 2026

Sonntagabend

Viel zu schnell ist das Wochenende vorbei gegangen. War doch eben noch Freitag. Aber die Zeit rennt unnachgiebig. 
War aber im Großen und Ganzen ein schönes Papa-Wochenende. Tat richtig gut. Heute, nachdem ich Luca nach Hause gefahren hatte, gab es für mich Entspannung pur. Für Körper und Kopf. Selbst bei der Gedankensprechstunde kam nicht viel. Ist wohl ein gutes Zeichen. Nun liege ich hier auf der der Couch mit Cheesy, meinem Entspannungspanda, und lasse das Wochenende ausklingen. 
Bin gespannt, was mich diese Woche erwartet. 

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Samstag, 24. Januar 2026

Endlich wieder Wochenende

Und ein Papa-Wochenende noch dazu. So richtig schön. Nach zwei Wochen Durcharbeiten habe ich mir das auch verdient. Weil wir uns seit der Rückfahrt aus Schwerin nicht mehr gesehen haben, gab es gestern auch mein Geburtstagsgeschenk. Habe jetzt meinen kleinen Beruhigungspanda. So richtig flauschig und hilft super. Gerade eben Punkt 2 auf meiner To-do-Liste abgehakt und die neue Couch bestellt. Mitte Februar kommt sie. Punkt 1 ist seit Donnerstag fertig. Auto hat neuen TÜV. Ist jetzt ein neues Fahrgefühl mit neuen Reifen, aber der Knacks ist immer noch da. Trotz weitgehend trockener Straßen. 
Insgesamt genieße ich die Tage mit Luca so richtig. Er ist und bleibt meine Akku-Ladestation. Hat eine ganz beruhigende Aura.
Wochenende heißt auch Beine hoch, Seele baumeln lassen, entspannen. Und das brauche ich im Moment auch. 

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Mittwoch, 21. Januar 2026

Endlich mal Ruhe

Nach den 2 stressigen Tagen wurde heute mal ein Tag zum Durchatmen eingelegt. Dieser war auch dringend notwendig. Also habe ich mich mal um die Büroarbeit gekümmert. Der Schreibtisch war proppevoll. 
Heute war auch Tag 2 mit morgendlicher Bewegung. Wieder zu Fuß zur Schule. Das Laufen macht mir so nichts aus, nur die eine Stunde Schlaf fehlt. 
Auch zu Hause war es heute ruhig. Mal keine To-do's. Einfach nur entspannen und relaxen. 
Zeit zum Luftholen bevor es in den Wochenendspurt geht. 

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Montag, 19. Januar 2026

Neue Woche, neues Glück?

Ein arbeitsreiches Wochenende liegt hinter mir. War zwar nur Samstag geplant, doch ungeplante Schwierigkeiten ließen den Sonntag noch dranhängen. Waren dann knapp 10 Überstunden und da sind die 4 Stunden hier zu Hause noch gar nicht mit dabei. Warum muss es auch immer neue Systeme geben? Mein Ehrgeiz und mein Anspruch waren halt stärker. Nun bin ich aber zu 95% fertig. Der Rest des Einbaus folgt im Laufe der Woche. 
Heute dann das Warten auf das große Chaos. Es blieb aber aus. Richtig gute Zusammenarbeit mit dem Amt! 
Wieder einmal musste eine Klasse umziehen, also wieder Tische und Stühle durch die Gegend schubsen. Mache ich ja gerne. Irgendwie zwischendurch auch noch Emails bearbeiten. Dass dann aber als Erholung und zur Ruhe kommen. 

Der TÜV hat auch keine größeren Überraschungen gebracht. Auto wird jetzt fertig gemacht. Heißt aber auch, morgens wieder wandern und eine Stunde weniger schlafen. 
Die Sonne tat heute richtig gut. Gleich ganz andere Stimmung. Immer noch müde, aber irgendwie anders, positiv müde.
Nun auch mal wieder schauen, dass ich hier zu Hause wieder in die Spur finde. Hab einiges vernachlässigt, als ich durchhing. Aber es ist okay. Es geht voran...

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Freitag, 16. Januar 2026

Ratlos

Kann heute gar nicht so genau sagen, wie es mir geht. Müde und trotzdem wach. Antriebslos, aber trotzdem ein Drang nach Aktivitäten. Irgendwie heute alles zwischen den Extremen. 
Der Tag war recht stressig. Kam gar nicht zum gewohnten Ablauf. Viel Vorbereitung für die Arbeit morgen, zog sich auch noch bis auf die Couch zu Hause. Warum eigentlich immer neue Systeme? Ist doch nur zusätzliche Arbeit und Recherche!
Sei es drum, Irgendwie bekomme ich das schon hin. Dauert dann eben etwas länger.

(c) MS 2026

Donnerstag, 15. Januar 2026

Wo ist der Schalter?

So ganz langsam und in kleinen Schritten geht es wieder bergauf. Lasse mir dabei Zeit und erzwinge nichts. Bringt eh nichts. Was ich brauche, ist ein Schalter, um nach der Arbeit, von der Arbeit abzuschalten. Das fällt im Moment so richtig schwer. Nächste Woche Dienstag habe ich zum Glück einen Termin bei der Schulpsychologin. Hoffe, sie hat da ein paar Tipps. Winterblues und Gedankenkarusell! Wenn dann alles auf einmal. Die nächsten Tage sind auf Arbeit zumindest proppevoll, so dass ich da mal abschalten kann und mich nachmittags über das erreichte freuen kann. Hauptsache die Stimmung steigt wieder. 

(c) MS 2026

Mittwoch, 14. Januar 2026

Sonne...

...tut gerade so richtig gut. Auch wenn es nur ein paar Stunden waren, Jeder Sonnenstrahl, jedes bisschen Wärme wurde förmlich aufgesaugt. 
Arbeitsmäßig war es wieder leicht chaotisch, zumindest wird es nicht langweilig. Einen weiteren Haken kann ich auch bald auf meiner To-do-Liste machen. Montag geht das Auto in die Werkstatt zum TÜV. Bin mal gespannt was die alles finden. Aber muss ja sein. 
Durch die Sonne ging es mir heute auch wieder ein stückweit besser. Geht also mit kleinen Schritten wieder voran. Muss nur noch die Müdigkeit aus dem Körper raus. Dann wäre ich erstmal zufrieden. 

(c) MS 2026

Dienstag, 13. Januar 2026

Wo sind die Clowns....


Wo sind die Clowns?
Wo sind die Narren?
Wer hat das Lachen abgestellt?
Wo ist der Spaß?
Wo bleibt der Leichtsinn?
Wo sind die Clowns in dieser Welt?
In dieser Welt?
~ Saltatio Mortis ~

Zur Zeit fehlt echt ein wenig der Spaß, das Leichte. Alles fühlt sich gerade gerade grau und schwer an.
Ein ruhiger Start ins Jahr ist was anderes. Der Schnee taut zwar gerade vor sich hin, dafür ist dann aber Nebel und nasskalte Luft. Richtig ungemütlich. Oben drauf war es heute richtig anstrengend. Erstmals in diesem Jahr mit dem Auto zur Arbeit und ja, es gab einen Knacks durch die Rückfahrt aus Schwerin. Mal schauen, wie ich da wieder herauskomme. Dazu dann noch ein Schleudertrauma vom Kopfschütteln. Gibt immer wieder neues, obwohl man dachte, man hat alles schon erlebt. 
Die Betreuung heute wollte ich eigentlich absagen, aber sie hat es zu spät gelesen. Tat, im Nachhinein, aber ganz gut. Nun erst einmal Ruhe und Entspannen. 

(c) MS 2026

Montag, 12. Januar 2026

Knietief...

...nicht im angekündigten Neuschnee, sondern im Winterblues. Kann an diesem Schnee, dieser Kälte, dieser Glätte absolut nichts positives finden. Bin im Moment einfach nur müde und ausgelaugt. Wie war das nochmal mit Winterschlaf?
Der "Katastrophenfreitag" blieb zum Glück aus. Bisschen doller windig, aber nichts gravierendes. Hätte da auch zur Arbeit können. Die drei Tage taten zwar gut, aber so richtig was geschafft, habe ich auch nicht. Gestern nochmal aufgerafft für ein paar Fotos hier zu Hause. Aber auch nur mit Handy. Für Kamera fehlt mir gerade der Antrieb bzw die Motivation. 
Heute dann wieder zu Fuß los. Wieder halb vier hoch. Wieder 04:15 los. Meine Wanderstrecke ist mittlerweile auch gut vereist. Morgen dann das erste Mal wieder mit Auto los. So ein wenig beginnt es mit tauen, dafür setzt jetzt Eisregen ein. Betreibe nun zwei Eisflächen. 
Die Kälte und Müdigkeit will zur Zeit einfach nicht aus den Knochen raus. 
Willkommen im Winterblues!

(c) MS 2026

Freitag, 9. Januar 2026

Ein verlorener Tag

Die große angekündigte Schneekatastrophe blieb aus. Kein neuer Schnee hier. Dafür aber Wind. OK, andere würden Sturm sagen, aber wir kennen es als Wind. Laut einigen Bildern gab es wohl Schneeverwehungen. Da war es dann doch gut, heute zu Hause zu bleiben. 
Wären da nur nicht die Kopfschmerzen den ganzen Tag über. Liegt hoffentlich nur am Wetter. 
Dieses nervt weiterhin. Fühle mich gefangen. Eingeschlossen. 
Winterblues deluxe. Durch den Herbst und die dunkle Jahreszeit bin ich recht gut gekommen. Doch das jetzt, zieht mich schon runter und macht mir zu schaffen. Nicht gut!!!

(c) MS 2026

Donnerstag, 8. Januar 2026

Und noch ein Schneetag

Wieder Schnee. Wieder laufen. Wieder früh aufstehen. 
Erneut eine Stunde gebraucht für den Weg. Aber war schon leicht grenzwertig. Unter dem Schnee war bereits stellenweise eine Eisschicht. Dazu auch erste Schneeverwehungen. Noch in klein. Aber gut, immer noch besser als mit dem Auto zu rutschen. In der Schule dann das momentan alltägliche, Schneeschieben und Streuen. Auch heute wieder pünktlich fertig geworden. Ist zu zweit dann doch einfacher. 
Vielmehr gibt es momentan auch nicht zu tun. Deshalb auch Zeit für Emails und Bestellungen. Kurz vor Mittag meldete sich die WarnApp, mit Unwetterwarnung für morgen. Da war schon fast klar, dass morgen keine Schule ist. Dauerschnee, Schneeverwehungen, Sturm. So findet der Tag morgen auch ohne mich statt. Orga im Hausmeisterteam ist alles. Safety first! 
Nach der Arbeit fix einkaufen und mit dem Bus nach Hause. Betreuung stand ja noch auf dem Zettel. Tat wieder gut. Der Plan für die nächsten Monate steht auch. Couch, TÜV, Insolvenz und Zahnarzt. Wenn dann auch richtig. Mir wurde ein richtig guter empfohlen. Sie kümmert sich um einen Termin. Nimmt ein wenig die Angst. 
Die zwei Tage merke ich auch. Schultern, Rücken, Oberschenkel tun weh. Jetzt ist ja erstmal wieder Erholungszeit.
Bin gespannt, was uns hier oben morgen erwartet. Es bleibt spannend!

(c) MS 2026

Mittwoch, 7. Januar 2026

Schnee, Schnee, Schnee...

Wie befürchtet, begann der Tag mit einem ausgiebigen Spaziergang. Die Straßen waren nicht geräumt bzw gestreut. Und die Entscheidung war goldrichtig. Die 6 km gingen auch flott. Nach 1:10 Stunde war ich in der Schule und zumindest fit und aufgewärmt zum Schneeschieben. Zum Unterrichtsbeginn war wieder alles fertig. Genau wie ich. So richtig warm wurde ich dann auch nicht mehr. Nun geht der Blick schon voraus auf die nächsten beiden Tage. Da soll dann der Höhepunkt erreicht werden. Wie ich das morgen mache, weiß ich noch nicht. Da bin ich gerade überfordert. 
Das Winter und Schnee einen so lahmlegen und aus der Bahn werfen können!?! Echt zum kotzen!

(c) MS 2026

Dienstag, 6. Januar 2026

Was ein Jahresbeginn

Schleswig-Holstein versinkt im Schnee! 
Nach der fünfstündigen Rutsch- und Irrfahrt von Schwerin nach Hause, wurde es nur noch schlimmer. Die Fahrt stand kurz vor dem Abbruch, aber wer weiß, ob wir es heil zurück geschafft hätten. Die Fahrt hat Spuren hinterlassen, ist ein ganz ungutes Gefühl mit dem Auto zu fahren. Das Wochenende war ich dann quasi gefangen. Kalt, Schnee, Unsicherheit. Hoffentlich bleibt da nichts zurück. Der gestrige Geburtstag verlief dann auch anders, als geplant. Es wurde ein Tag wie jeder andere. Aus Sicherheitsgründen hab ich Luca abgesagt. War sauglatt draußen. Auf allen Kanälen kamen aber Glückwünsche, über die ich mich sehr gefreut habe. Und doch, es hat was gefehlt. Heute dann letzter Urlaubstag. Zum Glück waren die Straßen frei, so dass ich zum Einkaufen kam. War ein ganz mulmiges Gefühl. Kaum war ich zurück, fing es an zu schneien. Und es nimmt kein Ende. Die Öffis haben ihren Dienst schon eingestellt. Morgen wird es spannend. 
Die letzten Tage hat sich wieder so eine innere Unruhe entwickelt. Kann gar nicht sagen, wo die her kommt. Auch ist der Antrieb und die Motivation noch nicht wirklich vorhanden. Zu Hause habe ich nur ganz wenig geschafft. Neues Jahr, neues Lebensjahr und auch wieder neuer Anfang. 
Winter und Schnee bringen gerade so einiges durcheinander. Weiß schon, warum ich beides nicht mag.

(c) MS 2026

Donnerstag, 1. Januar 2026

Frohes neues Jahr

2026 also!
Bin gespannt, was das Jahr bringt. Ob ich mein Buch weiterschreibe mit Hilfe meiner Ghostwriter. Und wohin mich das bringt. Kann nur weiter vorwärts gehen. 
Den heutigen Tag habe ich hauptsächlich mit schlafen und essen verbracht. Mehr ging auch nicht. Wollte ich auch nicht. 
Silvester? The same procedure as every year. Langweilige Musik, Anstoßen, Fotos vom Feuerwerk machen. Und vor allem nicht anmerken lassen, wie genervt man mittlerweile ist. Morgen geht es endlich wieder nach Hause. Was früher nicht so war, aber ich freue mich schon drauf. Ist ja auch was neues. 

(c) MS 2026