Mittwoch, 25. Mai 2016

Eine Woche in einer anderen Welt.... Vol. III




08.05.2016

Um andere Welten kennen zu lernen, muss man sich auf Reisen begeben...

Die zweite Nacht in New York ist vorbei, und der Tag begrüßt einen mit Regen. An sich weiter nicht tragisch, da 640 km im Bus vor mir liegen.
Die Koffer sind gepackt und warten am frühen Morgen darauf verstaut zu werden. Ein letzter Kaffee im Hotelzimmer und die Rundreise zu den Sehenswürdigkeiten des Ostens kann starten.

heutige Route New York - Niagara Fälle
Der "Big Apple" verabschiedet uns mit Regen. Noch einmal mit dem Bus durch die engen Straßenschluchten Manhattans in Richtung Lincoln Tunnel und schon sind wir im nächsten Bundesstaat, New Jersey.

Die Fahrt führt uns von New Jersey über die Interstates 280 und 80 zu unserem ersten Halt in Columbia NJ.

                       
                               Unsere Reiseleiterin
                               Heidrun
Unser Busfahrer
Cheron


         
          Unser Bus für die kommende Woche
kurzer Halt in Columbia NJ

Nach erfolgter Kaffeezufuhr ging die Reise weiter. Über die I380 kamen wir nach Pennsylvania und hinein in die Appalachen. Während der Fahrt erfuhren viel Wissenswertes über die Geschichte und auch Umgebung der einzelnen Streckenabschnitte, bzw. der USA. Vorbei an Scranton und Binghampton, erreichten wir gegen Mittag Elmira, wo die Mittagspause stattfand. Sonntag und Muttertag, da geht der Amerikaner gern essen, und so auch hier. Am Truckstop in Elmira gab es reichlich Buffet, eigentlich so, wie man es aus Filmen kennt. Ein riesengroßer Parkplatz, mit einem großen flachen Gebäude. Darin diverse Läden und Restaurants, für jeden ist etwas dabei.

          
         Mittag in Elmira
Elmira

Mittlerweile waren wir bei strahlendem Sonnenschein unterwegs, aber trotzdem war der Wind noch etwas frisch. Dies ließ aber der guten Laune keinen Abbruch.

Etwas mehr als die Hälfte der Strecke lag nun hinter uns und wir näherten uns so langsam unserem Tagesziel, Niagara Falls.
Über Bath, Geneseo und Batavia sahen wir am Horizont schon die Skyline von Buffalo, nun kann es nicht mehr weit sein. Noch zweimal den Niagara River überqueren, und wir waren da, in Niagara Falls.
Fix im Hotel einchecken und frisch machen, dann ging die Reise auch schon weiter. Alle, unserer 22 köpfigen Reisegruppe, waren natürlich auf die Fälle gespannt. Um einen besseren Ausblick auf beide Teile zu bekommen, fuhren wir auf die kanadische Seite rüber. Aber erst einmal hieß es Ausweis- und Zollkontrolle am Grenzübergang und dann "Hello Canada!"

            
              Hotel Sheraton at the Falls
Nebelschleier ist der Myst der Fälle
vom Hotelfenster aus


           
            Horseshoe - kanadischer Teil
          der Niagara Fälle
amerikanischer Teil der
Niagara Fälle

Der Anblick der Niagara Fälle ist gigantisch! Welche Kraft und welche Massen an Wasser sich dort herunterstürzen. Beide Fälle haben eine Höhe von 55 m und es stürzen sich jede Sekunde 3 Millionen Liter Wasser den Abgrund hinab.
Der Tag sollte mit diesem Anblick aber noch lange nicht zu Ende sein.
Entlang des Niagara ging es weiter Richtung Niagara-on-the-Lake. Einen kurzen Fotostop legten wir am Niagara Whirlpool ein, einem Becken, welches auch mittels Seilbahn überquert werden kann.

         
      Whirlpool
Whirlpool mit Niagara River


        
        Whirlpool
Seilbahn über den Whirlpool

Vorbei an Weinstöcken erreichten wir nach einer knapp halbstündigen endlich Niagara-on-the-Lake. Dieses kleine Städtchen mit seinen kleinen malerischen Häusern befindet sich am Lake Ontario, einer der 5 großen Seen.
Bei gutem Wetter und guter Sicht, würde man die Skyline Torontos sehen können. Und wir hatten beides.

Lake Ontario
Old Fort Niagara


Toronto
Toronto


Niagara-on-the-Lake
Niagara-on-the-Lake


Niagara-on-the-Lake
Niagara-on-the-Lake

Nach erfolgter Rückfahrt und Wiedereinreise in die USA blieb abends Zeit sich die beleuchteten Niagara Fälle anzuschauen. Was bei Tageslicht schon imposant ist, ist bei Dunkelheit noch eindrucksvoller.

Niagara Falls (Can)
Niagara Fälle


Niagara Fälle
Niagara Fälle


Niagara Fälle
Niagara Fälle
Mit diesem wahnsinnigen Naturschauspiel im Hinterkopf geht der erste Tag der Rundreise zu Ende.
Morgen führt die Reise noch einmal auf die kanadische Seite hinüber und von dort ins eher ländliche Lewisburg.

~ Fortsetzung folgt ~

© MS 2016














Dienstag, 24. Mai 2016

Eine Woche in einer anderen Welt.... Vol. II


07.05.2016

Um andere Welten kennen zu lernen, muss man sich auf Reisen begeben...

Tag zwei in der Stadt, die angeblich niemals schläft, liegt vor mir. Auf dem Joe DiMaggio Highway direkt vor dem Hotel erwacht das Leben, auf dem Hudson sind auch schon die ersten Fähren unterwegs. Der Blick aus dem Hotelfenster im 19.Stock auf das morgendliche Manhattan, traumhaft, trotz der vereinzelten Regentropfen.

            

Noch schnell einen Kaffee und schon kann der erste Punkt auf dem Tagesplan beginnen...
Der Tag sollte mit einer Überraschung anfangen, statt der erhofften Stadtrundfahrt, brachte unsere Reiseleiterin Heidrun, einen Stadtrundgang ins Gespräch. Nun gut, einen Stadtrundgang in einer 12 Millionen Einwohner Stadt, kann man mal machen, ist man halt ein wenig länger unterwegs. Die Skepsis sollte aber schnell verfliegen.
Mit der Subway ging es von der Rector Street zur 72 Street, direkt ins Herz von Manhattan Midtown, unweit des Central Parks. Ein paar Blocks weiter stand ich dann vor einem der zahlreichen Eingänge zum Central Park, flächenmäßig größer als Monaco, mitten in Manhattan. Auf der einen Seite das Time Warner Building und Trump International Hotel and Tower am Columbus Circle, auf der anderen Seite die grüne Lunge der Stadt. Ein imposanter Anblick.

             
             Time Warner Building

Columbus Circle

             
           Central Park
Central Park

Nach einem kurzen Spaziergang durch den Park ging es weiter durch die Häuserschluchten Richtung Trump Tower, entlang der Fifth Avenue zum Rockefeller Center und schließlich zur Grand Central Station. Von hier aus hat man einen tollen Blick auf das berühmte Chrysler Building.

          
      Trump Tower
Rockefeller Center

         
        Grand Central Station
Chrysler Building

Nun sollte eine ganz andere Seite Manhattans folgen, eine Seite ohne Skyscrapers, ohne die Hektik...
Vom Time Square ging es per Subway nach Chelsea, wieder zurück in den südwestlichen Teil der Insel. Kennzeichnend für diesen Stadtteil sind die Stahlgussfassaden der Häuser und die Highline, welche sich entlang der der Westseite erstreckt.

            
            Chelsea
Blick von der Highline auf New Jersey

Der letzte Punkt auf dem Stadtrundgang führte uns nach Soho, Little Italy und Chinatown.


Alles kleine Städte in der Stadt, in der das Leben pulsiert. Geprägt sind diese Orte von zahlreichen kleinen Geschäften die ihre Waren auf der Straße anbieten, Das Gedränge nimmt hier spürbar zu und die Hektik und das Treiben werden intensiver.

        
   Little Italy
Little Italy


       
    Chinatown
Chinatown

Hier in Chinatown endete dann auch der geführte Stadtrundgang. Im Nachhinein muss ich sagen, es hat sich voll und ganz gelohnt. Man hat mehr von New York gesehen, als man gedacht hat, und vor allem, man hat das Leben in der Metropole kennen gelernt.

Der Nachmittag stand dann zur freien Verfügung und es standen noch einige Highlights an.
Nach einer kurzen Verschnaufpause im Hotel ging es den Broadway zu Fuß hinauf vom fast südlichen Ende bis hoch zum Time Square.
Der berühmte Broadway, die einzige Straße in Manhattan die schräg verläuft und nicht in Nord-Süd-, bzw. Ost-West-Richtung und so ziemlich alle Avenues schneidet, an denen sich die Squares, Parks oder Circles bilden.
Ein klein wenig enttäuscht war ich von den schlechten Straßenverhältnissen, aber so eine Straße dicht zu machen, wegen Sanierungsarbeiten, würde den Verkehr wohl endgültig zum Kollaps bringen.
Vorbei am Union Square, Madison Square mit dem Flatiron Building und einem kurzen Abstecher durch die Fifth Avenue stand ich nun vor dem Empire State Building.
Trotz Höhenangst, sollte das ein MUSS sein, einmal von dort oben auf NY zu schauen. Nach langem Anstehen und Sicherheitskontrolle ging es in Windeseile mit dem Fahrstuhl hinauf in den 80. Stock. Dort angekommen stellte man uns vor die Wahl, entweder wieder anstellen für die nächste Etappe zum 86. Stock oder die Treppen zu nehmen. Wenn man schon mal da ist, kann man ja auch mal die Treppen nehmen, sind ja nur 6 Stockwerke...
Dies entpuppte sich aber als schweißtreibende Angelegenheit, muss man aber mal mitgemacht haben. Dafür wurde man aber mit einem gigantischen Ausblick belohnt...
Trotz wackliger Beine, wohl eher von meiner Höhenangst, als von den Treppen, ging es hinaus auf die Plattform. Nach einem ersten Versuch die Aussicht zu genießen, musste ich erstmal wieder zurück ins Innere, die Höhe war dann doch etwas was ganz anderes. Nach einigem Überlegen überwand ich meinen inneren Schweinehund und wagte einen zweiten Versuch, wann bekommt man schon einmal wieder die Möglichkeit???
Und siehe da, es funktionierte, auch wenn ich mich nicht ganz so dicht nach vorne traute.


                 
                     Flatiron Building
in den Straßen Manhattans

             
                 Empire State Building
Empire State Building
           
            Blick vom Empie State Building
Chrysler Building vom Empire State Building aus






Nach der rasenten Abfahrt im Fahrstuhl, diesmal direkt vom 86. Stock ohne Treppen zu laufen, führte der Weg weiter den Broadway entlang zum Time Square.
Dies ist nun das wirkliche New York, so wie man es aus dem TV kennt, mit all den Leuchtreklamen, Menschenmengen, Lärm, Gedränge und Geschiebe...
Hier schläft die Stadt wirklich nicht! Hier lebt sie!!!


          
           Time Square
Time Square

          
       Time Square
Time Square

Mit der Subway ging es anschließend wieder zurück, ins vergleichsweise beschauliche Downtown.
Ein langer zweiter Tag nähert sich so langsam dem Ende, ein Tag der durch die vielen Eindrücke, Einblicke und Impressionen nachhallt. In die einsetzende Dunkelheit hinein machte ich mich noch einmal auf den Weg zum südlichen Ende Manhattans, in den Battery Park, um das eigentliche Symbol New Yorks, der USA zu sehen, die Freiheitsstatue...
Leider nur aus der Entfernung, aber dank der Beleuchtung weithin gut sichtbar, steht sie inmitten des Hudson, die Statue of Liberty.


          
          Freiheitsstatue
Freiheitstaue


          
           Brooklyn Bridge
One World Trade Centre
 
Der morgige Tag wird ganz im Zeichen der Überfahrt zu den Niagara Fällen stehen, und somit auch dem Beginn der Rundreise zu den Sehenswürdigkeiten des Ostens.

~ Fortsetzung folgt ~

© MS 2016



Montag, 23. Mai 2016

Eine Woche in einer anderen Welt.... Vol. I


06.05.2016

Um andere Welten kennen zu lernen, muss man sich auf Reisen begeben...

Dies habe ich Anfang Mai getan, und mich auf gemacht, um die Ostküste der USA unsicher zu machen.
Nach einem knapp neunstündigen Flug von Düsseldorf kam ich im "Big Apple" an. Die Stadt die niemals schläft, empfing mich mit trübem, regnerischem Wetter, was aber der Vorfreude auf die kommenden Tage keinen Abbruch tat.
Eineinhalb Stunden Fahrt vom JFK International zum Marriott Downtown später, stand ich mitten in Manhattan Downtown, keine 5 Minuten zu Fuß vom Ground Zero entfernt...

One World Trade Center
               
               9/11 Memorial - South Pool
9/11 Memorial - North Pool


 Dort an der 285 Fulton St. zu stehen, dort wo am 11.09.2001 Weltgeschichte auf so tragische Weise geschrieben wurde, löste ein beklemmendes und auch irritierendes Gefühl aus.
Rund um das Areal des Ground Zero Wolkenkratzer ohne Ende, und nur die beiden Türme komplett zerstört?!?

Wenn man schon einmal in New York ist, braucht man schon ein wenig Glück, und dieses hatte ich. Fast direkt gegenüber vom 9/11 Memorial im Battery Park fand an jenem Wochenende der Louis Vuitton Admirals Cup auf dem Hudson River statt, und vereinzelte Crews und die Organisatoren übernachteten bei mir im Hotel...

In Sachen Show und Organisation kann man den Amerikanern nichts vorwerfen ;-) , ist dann doch schon was anderes...


                     

Nach einem nächtlichen Streifzug durch die nähere Umgebung, ging es dann zurück ins Hotel und nach 2 Tagen ohne, auch mal wieder ins Bett...

Der nächste Tag sollte viele neue Eindrücke und Impressionen bringen...

Eine kleine Vorschau...


~ Fortsetzung folgt ~


© MS 2016





2000 Besucher...DANKE!




Auch wenn es in letzter Zeit hier etwas ruhiger war,
DANKE für 2000 Besuche auf meinem Blog!

Es folgen demnächst wieder mehr Beiträge!

VERSPROCHEN!!!

© MS 2016



Dienstag, 3. Mai 2016

An meinen Sohn


Ich habe dich geschenkt bekommen, 
vor so vielen Jahren. 
So wertvoll für mich, 
mit keinem Geld der Welt, 
kann man dich bezahlen. 

Ich wollte dich für immer in meinen Armen halten. 
Sehn, wie du schläfst, 
und hörn, wie du atmest. 
Wohl behütet in meinem Arm. 
Du schaffst es immer wieder, 
mir ein lächeln in mein Gesicht zu zaubern. 

Auch heute noch, 
kann ich mein Glück kaum glauben. 
Das erstes lächeln, dass du mir gabst, 
machte mich süchtig nach dir. 
Hab dir geschworen, 
dich vor allem Unheil zu beschützen. 
Doch leider ist mir das nicht immer geglückt. 

Für deinen neuen Lebensweg, 
schenk ich dir all meine Kraft und meine Liebe. 
Und wenn sich dein Leben, 
auch einmal überschlägt und du glaubst, 
dass du es kaum erträgst. 

Der Schmerz, 
das Leid, dich fasst zerreist. 
Dann komm zu mir zurück, 
ich fange dich immer wieder auf. 
Siehst du am Anfang auch mal kein Licht, 
und ist vor lauter Nebel auch mal kein Ziel in Sicht. 

Hab keine Angst, 
ich begleite dich. 
Denke stets an meine Worte. 
Der rechte Weg, ist schon das halbe Ziel. 

Und bis ans Ende deiner Reise, 
leg ich schützend meine Hände über deine kleine Welt. 
Ich sag es dir bestimmt zu selten, 
Wie froh ich bin, dass es dich gibt. 
Ich hab dich lieb.

Copyright by S.Dobbelstein