Samstag, 31. Oktober 2020

Dunkle Zeiten


Einschränkungen. Masken. Ungewissheit. Hygienepläne. Lockdown.

Worte, die einen seit 8 Monate begleiten. Täglich neue Zahlen, schauen und leben von Tag zu Tag. Zeiten in denen Planungen gar keinen Sinn mehr machen. Lichtblicke? Nur sehr wenige. 

Was war nicht alles geplant und angedacht für dieses Jahr. Es fehlt so vieles....Das Leichte und Unbeschwerte....

Irgendwie möchte man diese 6 Buchstaben aus den Gedanken verbannen, doch es funktioniert nicht...wohl für eine lange Zeit.

Ablenkung schaffen, klappt nur bedingt. Also packt man all seine Skills aus, nur um nicht ganz in irgendwelche Tiefs abzurutschen. Und doch fehlt dann doch immer jemand, mit dem man sich austauschen kann, der einen auch hin und wieder auffängt. 

Immer nur alles weglächeln, Stärke zeigen, Zuversicht ausstrahlen, belastet ungemein und zehrt an den Kräften. 

Viele Optionen sind weggebrochen, neue zu finden erschwert die momentane Situation da draußen.

Trübe Tage und dunkle Zeiten...

Um nicht von den Ereignissen überrollt zu werden, heißt es Masken auf... Die schützende und die Imaginäre.


© MS 2020



Sonntag, 10. November 2019

#gedENKEminute



2013 - Burnout, 2017 - Rückfall in die Depression

Diese Krankheit kann jeden treffen. Sätze, wie "Stell Dich nicht so an!",
"Jedem geht's Mal schlecht oder hat einen schlechten Tag!" waren da
natürlich alles andere als hilfreich.
Wenn das Aufstehen morgens schon schwerfällt, Tage keinen wirklichen Sinn mehr haben, selbst Hobbys einen nicht mehr aus diesem tiefen Tal holen können. Alles nur noch grau und trist ist und eine Gleichgültigkeit einsetzt, dann ist es mehr als höchste Zeit sich Hilfe zu holen. Diese Hilfe habe ich mir geholt und ja, ich bin stolz darauf. Dieser Weg war weiß Gott nicht leicht und hat unendlich viel Kraft gekostet, Kraft, die eigentlich nicht mehr da war. Aber heute weiß ich, dass es der richtige Weg war. Depressionen sind behandelbar! Heilbar nicht, denn diese Veranlagung hat man in sich. Mittlerweile habe ich gelernt damit zu leben, habe Skills die mir helfen aus den Tälern herauszukommen. Hin und wieder lasse ich diese Täler auch zu, um ihnen Raum zu geben, denn sie gehören zu mir und brauchen auch ihren Platz. Nur damit ich innerlich nicht explodiere oder implodiere. Ich weiß, wo ich mir jederzeit Hilfe holen kann und das ich sie dort auch bekomme. Dazu kommt, dass ich mittlerweile einen Job habe, der mich voll und ganz ausfüllt und wahnsinnig viel Spaß macht. Meine Sichtweise auf vieles hat sich verändert, die Interessen haben sich verändert bzw. angepasst. Neue Freundschaften, neuer Elan, viele neue Eindrücke, Impressionen, Inspirationen.
Für dieses bin ich sehr dankbar...auch für alle, die mich auf diesem Weg begleitet haben.

DANKE!

Samstag, 29. Dezember 2018

2018 - Danke!


2018 neigt sich allmählich dem Ende entgegen. Zeit also, um ein wenig Bilanz zu ziehen.



Für mich persönlich war es ein versöhnliches Jahr, klar gab es immer wieder up's & down's, aber wer hat diese nicht?

Gesundheitlich bin ich annähernd da, wo ich wieder hin wollte. Bedingt wohl auch, durch die momentane Jobalternative. Es tut mir einfach gut, wieder was zu tun, statt zu Hause herum zu sitzen. Und perspektivisch gesehen, kann es nur gut sein, sich schon einmal wieder an den Rhythmus zu gewöhnen. Was noch dazu kommt, es macht Spaß.

Auch fotomäßig bin ich mit meiner Ausbeute ganz zufrieden. Neben diversen Shootings, waren auch viel Natur und Experimente dabei. So langsam kristallisiert sich mein eigener Stil heraus, und 2019 geht es natürlich weiter. 2 Projekte sind schon in Planung, auf die ich mich schon freue.



Und was das allgemeine Wohlbefinden betrifft, bin ich auch auf einem guten Weg. 

Das neue Jahr kann also kommen!

Auf diesem Weg ein Danke an alle, die mich begleitet haben! 

Ich wünsche Euch einen guten Rutsch und einen guten Start ins Jahr 2019!



(c) MS 2018

Donnerstag, 18. Oktober 2018

Photography



Die Fotografie ist für mich mehr als nur das bloße Drücken des Auslösers.
Es ist meine Art mich auszudrücken, zu zeigen, wie ich die Welt sehe.
Sei es in Form des Motivs, oder der Bearbeitung. Ich probiere viel aus, um zu sehen, was möglich ist, welche Emotionen und Gefühle ich mittels eines Fotos transportieren kann.
Auch ist die Fotografie für mich Therapie, um nicht in depressive Phasen zu fallen bzw. um aus diesen herauszukommen.
Ich komme raus, ich komme unter Menschen, ich gehe mit offenen Augen durch die Welt, ich kann kreativ sein...
Das ich mich vielseitig aufstelle sehe ich nicht als Nachteil an. Immer nur in vorgegebenen Bahnen denken ist nichts für mich. Je nach Lust und Laune
handeln bekommt mir im Moment besser. Ganz gleich ob Landschaftsfotografie, Portraitfotografie, Makrofotografie, Fotoart, Astrofotografie.... alles interessiert mich und ich versuche, mich auf verschiedenen Ebenen weiterzuentwickeln.
Viele verschiedene Medien (Bücher, Zeitschriften, Internet, ...) helfen mir dabei. Jedes Like oder Fav ist für mich eine Belohnung und auch Ansporn diesen Weg weiterzugehen. Mit dem Motto "Vieles ist möglich, man muss es nur ausprobieren" gehe ich an meine Planungen heran.
Und was will ich mehr, als in meinem Hobby aufzugehen und hinter meinen Arbeiten zu stehen.

Wenn Ihr mehr von mir sehen möchtet :

www.facebook.com/MichaelSchmillPhotography/
www.instagram.com/michael.schmill.photography/

Vielleicht sehe ich Euch dort ja. Ich würde mich freuen.

©MS 2018

Montag, 23. Juli 2018

Maske auf, und dann...?



Das was ich am schnellsten und am einfachsten gelernt habe, ist mir die Maske aufzusetzen,
damit ich selbst und andere denken, es ginge mir gut und schon irgendwie weiter...

Doch wie es dahinter aussieht, hinter der Maske, das können nur sehr wenige.
Mit der Zeit möchte ich auch gar nicht mehr, dass jemand dahinter schaut. Hilfe und Hilfe
sind mitunter zwei ganz verschiedene Paar Schuhe.

Vier Jahre schleppe ich dieses große D mit mir rum, vier Jahre, in denen ich viel verpasst habe,
viel entbehrt habe, vieles gelernt habe über mich, aber auch viel verloren habe, vor allem
Lebensqualität. Die ständige Angst wie es weiter geht, was als nächstes kommt.

Oft ist es Resignation und Aufgabe und einfach alles so weiter laufen, ein Leben unter dem Radar
bzw. hinter der Maske. Oft sind es die kleinen einfachen Dinge, die es mir schwer machen. Mich
überwinden überhaupt in Schwung zu kommen, überhaupt irgendetwas mit mir anzufangen. "Ach, morgen ist
auch noch ein Tag, und übermorgen und am Tag danach..." Ich weiß, dass dies der komplett falsche Weg ist.
Das was mir Kraft gibt, ist die Fotografie, ist mein Sohn, ist meine Beziehung, ist meine Familie (die
Reihenfolge ist dabei beliebig). Manchmal fällt es schwer sich auf eins davon einzulassen, aber Maske
auf und weiter...

Immer wieder diese Maske...Werde ich sie überhaupt noch einmal los? Werde ich diese Gedanken noch einmal los?
Auch wenn mir die 2 Therapien sehr gut getan haben, alles konnten auch sie nicht auffangen.
Besonders die Angstattacken habe ich im Moment so gut wie gar nicht im Griff... Schweißausbrüche beim
Gang zum Postkasten... Was mag da warten? Muss ich sie rausholen? Ja, Nein, Ja, Nein,....

Die Sehnsucht nach einem Leben ohne all diesem wird immer größer, ein Leben wie es einmal war...
Mit unendlich viel Spaß und erfüllt...
Kommt dies noch einmal wieder? Wann???

Bis es soweit ist, heißt es wieder Maske auf und weiter geht's irgendwie...
Auch wenn ich es nicht mehr möchte!

(c) MS 2018



Freitag, 2. März 2018

2018 ... schon im dritten Monat


Wie die Zeit vergeht, mittlerweile ist es März, die Zeit rast mal wieder nur so dahin...
Auch wenn es hier etwas ruhiger geworden ist, bin ich trotzdem auf der Suche nach neuen Ideen und Inspirationen. Mein Notizbuch ist randvoll...
 
Im Bereich Fotografie wird sich ständig weiterentwickelt...
Psychisch bin ich wieder auf dem Niveau, auf das ich wollte...
Jobmäßig geht es auch wieder bergauf und ich habe Perspektiven...
 
Bei Neuigkeiten oder Veränderungen gibt es hier erste Meldungen...
 
Wer möchte kann mich auch auf:
 
 
begleiten...
 
Bis dahin...
 
©MS 2018

Donnerstag, 7. Dezember 2017

Rückblick und Ausblick 2017/18




Manchmal muss man Wege gehen, die so nicht geplant waren und die ich mir so auch nicht vorstellen konnte.
Ein Jahr, welches so toll begann entwickelte sich in eine Richtung, die so nicht vorstellbar war. Aus Liebe und Gemeinsamkeiten wurden unterschiedliche Ansichten und Schweigen. Aus Zuversicht und Hoffnung ein Zusammenbruch. Ich weiß, dass ich mir vieles selbst eingebrockt habe und ich habe den Kampf dagegen aufgenommen.
Frei nach dem Motto: "Depressionen, na und?!? Ich habe trotzdem Spaß." Obwohl mir sehr geholfen wurde, war ich zum Zeitpunkt meines größten Kampfes dann doch allein. Man lebt sich auseinander und versteht nicht, dass sich Interessen verschieben und auch Zeit für sich vorhanden sein muss. Klar, mir fehlt wahnsinnig viel aus gemeinsamen Zeiten, die Nähe, die Unternehmungen, das Zusammensein,...
Aber wenn eine Krankheit nicht akzeptiert wird und die damit einher gehenden Veränderungen, macht vieles keinen Sinn, zumal auch zwei Sturköpfe aufeinander prallen. Ich verstecke mich nicht dahinter oder nehme die Depression als Ausrede, es ist ein Teil meines Lebens und ich stehe dazu. Auch zum Klinikaufenthalt und anschließender Therapie, um mein Leben wieder auf die Reihe zu bekommen und zu bewältigen.
Ich weiß, dass noch ein langer Weg vor mir liegt, nur weiß ich, auf wen ich mich verlassen kann und was mir zum jetzigen Zeitpunkt richtig gut tut.
Ohne meinen Sohn hätte ich wahrscheinlich aufgegeben und hätte weiter unter dem Radar gelebt. Doch der kleine tapfere Mann braucht mich. Und ich bin so unendlich stolz auf ihn. Sein Lachen steckt an, seine Witze und Sprüche treffen immer. Die Zeiten mit ihm sind so wertvoll und unbezahlbar. DANKE LUCA!
Ein anderer Aspekt, der mich aus dem Tief geholt hat, ist die Fotografie.
Seit Anfang des Jahres habe ich meine Facebookseite am Start und bin mit der Resonanz mehr als zufrieden. Natürlich versuche ich mich immer weiter zu entwickeln. Zwei tolle Shootings im Bereich der Peoplefotografie und ein Kinder-Pferde-Shooting haben mich in einen anderen Bereich der Fotografie blicken lassen. Ich denke, dass dieses im nächsten Jahr noch ausgebaut wird. Dazu stehe ich, auf Grund meiner letzten Arbeiten, in Kontakt mit einer anderen Webseite, die an einer Kooperation interessiert ist. Als absolutes Topping des Jahres sehe ich meine erste kleine Ausstellung zum 25.Jubiläum der "Brücke SH" in Heide.
Das nächste Jahr wird dann wohl auch wieder neues in mein Leben bringen. Nach Abschluss meiner laufenden Maßnahme, steht für mich ab Mitte des Jahres meine Umschulung an. Ich denke, dass ich nächstes Jahr einmal dran bin und es mein Jahr wird.
Der Blick in die Glaskugel verspricht zumindest viel positives.
Bis es soweit ist, bin ich natürlich auf diversen Kanälen (Twitter, Instagram, Facebook) unterwegs.
Ich würde mich freuen, wenn sich der ein oder andere noch zum Folgen entschließt, bzw. die, die mir bereits folgen, weiter dabei bleiben.

Zumindest hier wünsche ich ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

©MS 2017